Historie
Mai
1986
13 arbeitslose Menschen besetzen ein Gebäude der Hoesch Stahl AG in Dortmund auf dem heutigen Gelände des Union Gewerbehofs. Nach wenigen Wochen wird die Besetzung durch einen Nutzungsvertrag zwischen Hoesch und einem Trägerverein für so genannte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Dortmund abgelöst. Dieser Trägerverein zusammen mit kleinen, neu gegründeten Unternehmen bildet die Nutzergemeinschaft.
1988-1991
Durchführung des Projekts „Umwelt- und sozialverträglicher Gewerbehof“ durch die Union Gewerbehof GmbH. Das Projekt umfasst neben dem Kauf und der Renovierung der Gebäude Qualifizierungsmaßnahmen für Handwerker in ökologischer Gebäudetechnik und für Leitungspersonal in sozialen Initiativen. Außerdem gehört selbstverständlich auch der Aufbau des Gewerbehofs zu dem Projekt. Da es sich bei der Projektfinanzierung nur um eine Anteilsfinanzierung handelt, werden die notwendigen Eigenanteile an den Gesamtkosten des Projekts durch das Eigenkapital der GmbH, durch Eigenleistungen der ansässigen Unternehmen und ein Hypothekendarlehen aufgebracht. Die Renovierungsmaßnahmen am Gebäude umfassen die Erneuerung der Fenster, der Heizungsanlage, sanitärer Einrichtungen und teilweise der Dächer der Gebäude. Die Gebäudestruktur wird weitgehend erhalten und mit Hilfe ökologischer Baustoffe renoviert und bei Bedarf den Nutzungsnotwendigkeiten der Mieter angepasst. Die Erprobung und Demonstration umweltgerechter Lösungen in der Renovierung wirtschaftlich genutzte Gebäude ist das Hauptanliegen.
Juni
1992
Im Landeswettbewerb „Umweltverträgliches Bauen im Bestand“ erhält der UGW den ersten Preis durch die Ministerin für Bauen und Wohnen des Landes NRW.
Sommer
1994
Durch die Anmietung und anschließende Renovierung weiterer Gebäude des Stahlunternehmens Hoesch verdoppelt der UGW die zu vermietende Fläche.
